Sanfte Unterstützung auf dem Weg zur Fruchtbarkeit
ExEm Foam Verfahren: Schonende Untersuchung der Eileiterdurchgängigkeit
Das ExEm Foam Verfahren, auch Hysterosalpingo-Schaum-Sonographie (HyFoSy) genannt, ist eine moderne Ultraschalluntersuchung zur Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit. Es bietet eine sanfte Alternative zu herkömmlichen Methoden wie der Hysterosalpingographie (HSG) oder der Laparoskopie. Dabei wird ein spezieller Schaum als Kontrastmittel verwendet, der mithilfe von Ultraschall sichtbar gemacht wird. Zusätzlich zur Beurteilung der Eileiterdurchgängigkeit können auch Veränderungen in der Gebärmutter erkannt werden.
Diese Untersuchung ist besonders für Frauen mit Kinderwunsch interessant, da sie keine spezielle Vorbereitung oder Narkose erfordert.
Warum ist die Eileiterdurchgängigkeit wichtig?
Die Eileiter spielen eine entscheidende Rolle bei der natürlichen Empfängnis. Sie transportieren die Eizelle zur Gebärmutter und ermöglichen die Befruchtung durch Spermien. Sind beide Eileiter blockiert, ist eine natürliche Schwangerschaft nicht möglich. Ursachen für verschlossene Eileiter können sein:
- Entzündliche Beckenerkrankungen
- Endometriose
- Sexuell übertragbare Infektionen
- Vorangegangene Eileiterschwangerschaften
- Myome oder Verwachsungen

Die Vorteile des ExEm Foam-Verfahrens
So läuft die Untersuchung ab
1.
Eine transvaginale Ultraschalluntersuchung gibt erste Einblicke.
2.
Ein dünner Katheter wird vorsichtig in den Gebärmutterhals eingeführt.
3.
Der ExEm Foam Kontrast-Schaum wird eingebracht.
4.
Mithilfe von Ultraschall wird die Verteilung des Schaums in den Eileitern beobachtet.
5.
Die Ergebnisse werden direkt mit der Patientin besprochen.
Was muss vor der Untersuchung beachtet werden?
- Der Test wird zwischen dem 6. und 11. Zyklustag durchgeführt.
- Ein Schwangerschaftstest vor der Untersuchung muss negativ sein.
- Vor der Untersuchung sollte die Blase entleert werden.
Mögliche Nebenwirkungen
Nach der Untersuchung kann es zu leichten Schmierblutungen oder minimalem Schaumabgang kommen. In seltenen Fällen treten vorübergehende Unterleibsschmerzen oder Krämpfe auf. Bei Unsicherheiten oder anhaltenden Beschwerden sollte die behandelnde Ärztin/der behandelnde Arzt kontaktiert werden.
Gegenanzeigen
Das ExEm Foam Verfahren ist nicht geeignet, wenn:
- eine bestehende Schwangerschaft vorliegt
- eine akute Beckeninfektion oder sexuell übertragbare Krankheit besteht
- eine Flüssigkeitsansammlung (Hydrosalpinx) in den Eileitern diagnostiziert wurde
Kosten der Untersuchung
Das ExEm Foam Verfahren ist eine Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) und wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die Kosten für die Untersuchung betragen 366 €.
Weitere Details zum ExEm Foam Verfahren finden Sie unter: https://exemfoam.eu/de/patient





